Willkommen

 

Herzlich willkommen! Wir freuen uns über ihren Besuch der Künstlernacht mit dem Thema „NEUBRUCH“.

Die beteiligten darstellenden und bildenden Künstlerinnen und Künstler stellen sich in diesem Künstlerkatalog vor mit ihrer biographischen und künstlerischen Geschichte, ihren Gedanken zum Thema der Künstlernacht und beschreiben ihre Werke, die in der Ausstellung zu sehen sind.

Wir wünschen ihnen viel Freude beim realen und virtuellen Rundgang durch die Künstlernacht.

Wichtige aktuelle Informationen, auch zum Programm der Veranstaltung, finden sie hier.

Das im Flyer gezeigte Kunstwerk ist von Elisabeth Stein aus Braunschweig. Vielen Dank, dass wir dieses Bild zur Illustration des Themas verwenden dürfen.

 

Wir danken den HEAG Kulturfreunden für ihre großzügige finanzielle Unterstützung der Künstlernacht 2022.

 

Gleichermaßen danken wir der Volksbank Darmstadt-Südhessen für die finanzielle Unterstützung dieses Projekts.

 

kussDie Künstlernacht ist Teil der Veranstaltungsreihen im Rahmen des Kultursommers Südhessen. Wir danken auch hier für die finanzielle Unterstützung.

Der Kultursommer Südhessen ist gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

 

B-01: Anke Beneke

Anke Beneke

Malerei

 

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Künstlerisches Motto:

eben.Bild – …lernen, die Menschen weniger auf das, was sie tun und unterlassen, als auf das, was sie ERLEIDEN, anzusehen. (Dietrich Bonhoeffer)

Künstlerprofil:

geb.1971 im Nordschwarzwald. Nach dem Abitur Studium der Architektur an der TU Braunschweig und Erwerb künstlerischer Grundfertigkeiten unter anderem bei Jürgen Weber, Peter Färber und Manfred Fischer.

Seit 1998 „Selbst“ aber alles andere als „ständige“ Tätigkeit als Architektin u.a. in der Sanierung von Wohngebäuden und der Neugestaltung von Kindergarten- und Gemeinderäumen.

Seit 2002 verheiratet. Mutter von 3 Kindern. Seit 2003 überwiegend ehrenamtliche Mitarbeit bei der Hilfsorganisation Shelter Now, verantwortlich für Druckgrafik. Weitere Projekte, nebst meinen unvergleichlich wunderbaren Kindern, denen ich am liebsten meine ganze Kreativität widme, sind z.B.: eine interaktive Plastik 2018 auf dem Festival der Hoffnung in Braunschweig, Bühnenbau für die Braunschweiger Friedenskirche seit 2021 und 2022 ein Kreuzweg zu Gegenständen der Passion im Westpark in Braunschweig.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Mich schlagen die Bildwelten christlich abendländischer Kunst in ihren Bann. Sie sind so voller Hingabe und Opfer, Klage und Schmerz UND Schönheit und Liebe. Das Leiden und Sterben Christi am Kreuz wird von unvergleichlichen Ikonen der Kunst in Szene gesetzt. Dem zutiefst menschlich Leidenden scheint was ewiggültiges, göttliches innezuwohnen. Meine eigenen Erfahrungswelten, unvernünftig und abgründgig finden ihren Widerhall in dem wundersam Dargestellten und bringen mich zu der These: Es gibt keinen Neubruch ohne Zerbruch – ich wähne mich dem größten Neubruch aller Zeiten auf der Spur.

Mein Beitrag spürt im Greifen nach der Farbe dem Geschehen nach.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: hingehen, erfassen und begreifen

Technik: Collage, Acryl auf Leinwand

Format: 70 x 60 cm

Beschreibung:

Figuren, dunkel, schemenhaft, kaum vom Licht berührt. Durch einen zerissener Vorhang, im Licht des neuen Tages in Auflösung begriffen, weitet sich der Blick über erdigen Grund. Das Schema eines Kreuzes, teilt - einem Fensterkreuz gleich - die lichten Flächen des Bildes. Wie kann angesichts der unübersehenbaren Zeichen des Todes eine neue Hoffnung aufbrechen? Im Begegnen.

 

B-02: Norbert Denzel

Norbert Denzel

Malerei

 

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Künstlerisches Motto:

Die Freude am Herrn ist meine Stärke / Herrvorheben, was wichtig ist!

Bezug des Beitrags zum Thema:

Mein Beitrag "Durch & durch" hat deshalb mit Neubruch zu tun, weil die Maltechnik für mich durch & durch neu ist. Experimentieren und intuitives Malen sind normalerweise nicht mein Ding. Für mich war das Erschaffen sehr anstrengend und hat mich in Geduld und Durchhaltevermögen viel Kraft gekostet. Aber es hat sich gelohnt:)

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Durch & durch

Technik: Erde & Acryl mit Goldlegierung auf Leinwand

Format: 29 x 200 cm

Beschreibung:

Einfach drauflos malen, ohne Konzept, ohne Plan, intuitiv, experimentell. Für mich war das Erschaffen durch und durch echt anstrengend. Warum? Weil ich meine sonstigen Werke durch und durch plane und bis ins vorletzte Detail per Computer simuliere! Sowohl inhaltlich als auch auch technisch.

 

B-03: Monika Geyer

Monika Geyer

Malerei

 

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Künstlerisches Motto:

"ART is a line around your thoughts" (Gustav Klimt)

Künstlerprofil:

Vita

Geboren 1968, Darmstadt

Studium an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Kunst, Theologie, Englisch

Lehrtätigkeit an verschiedenen Schulen in und um Darmstadt

Lebt und arbeitet in Roßdorf

 

Mein kreativer Ausdruck

Im Malprozess ver-arbeite ich nicht nur Acrylfarbe und stoffliche Materialien zu einem Bild, sondern nebenbei auch meine verschieden farbigen Gefühle und Lebensumstände.

„ART is a line around your thoughts“ (Gustav Klimt)

Mit jeder Lasur, die ich auftrage und so Farben freisetze, lässt auch mein Inneres los und findet Ruhe und Ent-spannung.

Den Malgrund bereite ich vor, indem ich mit dem Spachtel Spuren setze, die die noch leere Leinwand prägen. Diese be-seelte Leinwand leitet mich durch ihren intuitiv gelegten Unterbau, denn die Farblasuren treffen hier auf Grenzen und Verletzungen und finden so Halt an diesen Strukturen.

Das Ge-schaffene im Werk spiegelt oft mein Leben wider, gewährt scheuen Einblick in meine Gedankenwelt oder deutet auf das hin, was ich hoffe.

Neben Acrylfarben verwende ich gerne Ölpastellkreide, Erde, Rost und Kaffee, sowie Textfragmente und Collage.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: MetaMorphose

Technik: Collage / Mixed Media

Format: 100 x 100 cm

Beschreibung:

Alte Plakatwandreste abgesagter Veranstaltungen aus dem Lockdownjahr 2020 wurden aus dem “Zusammenhang” gerissen und reformiert. Neu auf Leinwand collagiert und mit Acrylfarbe wieder harmonisiert und gegeneinander kontrastiert. So enstand ein NEUbruch, der mit dem Eigentlichen sowohl inhaltlich als auch von der Form her nicht mehr viel zu tun hat:

eine “MetaMorphose” aus Papier und Farbe.

 

Titel: TransFORMation

Technik: Collage / Mixed Media

Format: 100 x 100 cm

Beschreibung:

Eine Neukomposition aus einem “früheren Landschaftsgemälde” mit der Hilfe von großen Collageelementen, die recht schnell eine Veränderung des Alten mit sich brachten. Die neuen Strukturen und Formen aufnehmend und mit Farbe weitergeführt und betont, entstand diese “TransFORMation”, die den Betrachter einläd mit den Augen spazieren zu gehen.

 

Titel: NeuLand

Technik: Collage / Mixed Media

Format: 100 x 100 cm

Beschreibung:

NeuLand in Sicht! Vormals ein Werk mit gemaltem Küstenstreifen, Meer und weißen Kreidefelsen in der Ferne, wurde zu künstlerischem “Neuland” und mutig neu beschritten. Konturen aus den unteren Farbschichten spielen aber noch immer eine entscheidende Rolle, geben Richtungen vor und bieten dem Auge spannende, belebte Flächen zum Eintauchen.

 

B-04: Cordula Hilgert

Cordula Hilgert

Fotografie und Installation

 

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Web:  www.hilgertcordula.myportfolio.com
Instagram:  @cordula.hilgert

Künstlerisches Motto:

Love God! Love People! Create great art!

Künstlerprofil:

VITA

2018–2022 Kunststudium: Freie Kunstakademie Mannheim

seit 1989 wohnhaft in Viernheim

seit 1988 verheiratet, drei Söhne, zwei Enkelkinder

1967–1986 geboren und aufgewachsen in Bochum

Mitgliedschaft

K im Fluss e.V.

Künstlergruppe Polyptychon

Kunstverein Viernheim

Fotoclub Viernheim

Einzelausstellung

Achtsamkeit-Linsenkunst; Talk Fotografie, REM Mannheim, 07.11. 2021

Sichtweisen, Fotografien; Sparkasse Starkenburg, Viernheim, 08. – 29. 06. 2018

Gemeinschaftsausstellungen

mit Polyptychon:

e!nfalltig, Juni/Juli 2021, Darmstadt-Eberstadt

v!elfalter, September/Oktober 2020, Darmstadt-Eberstadt

Ping Pong | 15 Dialoge

Kooperation zwischen Kunstverein Viernheim, Künstlernachlässe Mannheim und Freie Kunstakademie Mannheim, März–Juni 2021, Viernheim -> Beitrag im RNF

L|I|C|H|T

im Alten Volksbad Mannheim, November 2020 – Mai 2021

Coronapandemie -> Leider nur private Führungen

mit K im Fluss:

Wertbeständig im Wandel, 6. Künstlernacht, Orangerie Darmstadt, 27./28.07.2020

Grün wie Blau, Stadthaus Darmstadt, 27.08.–15.10.2018

Rot wie Lila, 5. Künstlernacht, Orangerie Darmstadt, 25./26.08.2018

mit OM Arts Deutschland:

Kunstforum, Mosbach: 06.–08.04.2018 | 24.–28.04.2019

mit Freie Kunstakademie Mannheim:

Kunst vor der Tür: 01.–10.05.2020

Sommerausstellung: Juli 2019 | Juli 2021

Offenes Atelier: 29.11.2018 | 08.+09.11.2019 | 25.11.2021

mit dem Fotoclub Viernheim:

2014, 2015, 2016, 2018

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: (VER)SENDUNGSBEWUSSTSEIN

Technik: T-Shirt-Skulpturen auf Versandkartonpodest

Format: 3x ca. 30 x 20 x 25 cm

Beschreibung:

Neubruch, Neudenken, Umdenken ist in vielen Bereichen dringend notwendig geworden!
Ein wichtiges Thema ist für mich unsere Wegwerfgesellschaft und damit zusammenhängend der Online- und Versandhandel. Die Topwarengruppe, die den Versandhandel nach wie vor anführt, ist Bekleidung. Nicht nur dass viele Klamotten bestellt werden, sondern aus verschiedenen Gründen auch wieder Retour geschickt werden und dann oft in der Vernichtung landen.
Ich wünsche mir einen NEUBRUCH beim Thema Nachhaltigkeit und damit ist dabei wohl jeder einzelne von uns gefragt.

 

Titel: DAS DIGITALE ANALOGE

Technik: BoxKamera – analoge Fotografie,
HandyApp – digitale Bearbeitung

Format:

Beschreibung:

Neuerungen und Umbrüche sind nicht aufzuhalten, auch wenn manchmal die alten Dinge scheinbar mehr Charme haben.
In der digitalen Welt haben sich die Neuerungen in den letzten Jahrzehnten überschlagen. 200 Jahre nach den Anfängen der Fotografie wissen schon kleine Kinder wie man mit dem Handy Fotos macht und man ist in der Lage tausende von Fotodaten auf kleinen Sticks zu speichern, sie selber zu bearbeiten, zu versenden oder am eigenen Drucker auszudrucken.
Bei der heutigen Flut von Fotos im Internet ist es sehr entschleunigend auf alte analoge Fototechniken zurückzugreifen und in der echten Dunkelkammer den Entwicklungsprozess zu erleben. Natürlich hat auch die neuere digitale Technik ihre Berechtigung und ihre Reize und bietet viele neue Möglichkeiten.
Interessant wird es, wenn man beides miteinander verbindet und der NEUBRUCH nicht nur zum krassen Gegensatz, sondern auch zur Ergänzung wird. Wie das aussehen kann möchte ich mit meinem Boxkamera-Stand praktisch erlebbar machen, indem Besucher sich analog fotografieren lassen und anschließend das entwickelte Negativ mit dem Handy als Positivbild betrachten und speichern können.

 

B-05: Hans-Uwe Katzenmaier

Hans-Uwe Katzenmaier

Malerei

 

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Künstlerprofil:

VITA

Dr.rer.nat. Hans-Uwe Katzenmaier, Dipl.Biol. und Dipl.Päd., Künstler und Naturwissenschaftler

  • geb. 17. August 1945 in Sinsheim, Abitur am Joh. Seb. Bach-Gymnasium in Mannheim-Neckarau
  • Studium der Medizin, Biologie, Anthropologie, Ethnologie, Geographie und der Evangelischen Theologie in Frankfurt, Gießen und Freiburg
  • Dissertation im Fachgebiet der Daktyloskopie (Hautleistenforschung)
  • kreative Erfindung und konsequente Entwicklung eines neuen Messsystems zur Erfassung der Formeigentümlichkeiten der Fingerendglieder im Zusammenhang mit den auf den Fingerbeeren befindlichen Grundmustern (Wirbel, Schleife, Bogen)
  • anthropologisch-ethnologische Forschungsreise nach Ostasien (Philippinen, Insel Mindoro) zum Bergvolk der Irayas
  • Tätigkeit in der Lehrerausbildung, Vorlesungen an den Universitäten Frankfurt (Soziologie und Psychologie) sowie Landau (Biologie-Didaktik), Realschullehrer für Biologie, Kunsterziehung, Evangelische Religion und Erdkunde
  • seit 2010 im (Un-)Ruhestand (Künstlerische Arbeiten im eigens dafür errichteten Atelier)
  • verheiratet mit Irmgard seit 7.7.1973, sieben erwachsene Kinder, fünf Enkel

 

Wenn ich auch bald 77 Jahre zähle, bin ich "noch lange nicht fertig": Das kreative Schaffen nimmt eigentlich kein Ende.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Ursprung

Technik: Tusche, Aquarell, Feinleiner auf Papier

Format: 42 x 29,5 cm, im Rahmen 50,5 x 40,5 cm

Beschreibung:

Phaenogenetik,
klein, kleiner,
Information,
Genom,
Atom,
Kombination,
Ablation

 

Titel: Schöpfung aus dem Ei

Technik: Aquarell auf Papier

Format: 32 x 24 cm, im Rahmen 41,5 x 33,5 cm

Beschreibung:

Omne vivum ex ovo...
(Alles Lebendige kommt aus dem Ei hervor)
Alles fängt einmal klein an

 

Titel: Entstehung aus Zerbruch

Technik: Aquarell auf Papier

Format: 32 x 24 cm, im Rahmen 38 x 29,5 cm

Beschreibung:

Altes raus, alles weg,
neu gepflügt,
neu gewagt,
neu erwachsen

 

Titel: Hoffnung keimt

Technik: Tusche und Aquarell auf Papier

Format: 28 x 21 cm, im Rahmen 34,5 x 26 cm

Beschreibung:

Krume umgepflügt,
Wurm stirbt,
Same keimt,
Hoffnung blüht,
Erde lebt!

 

B-06: Elmar Kreisel

Elmar Kreisel

Skulpturen

 

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Künstlerisches Motto:

Ich habe das neue Leben angezogen

Künstlerprofil:

Hauptberuflich als Hand- und Unfallchirurg in Mülheim ansässig, kreiert Elmar Kreisel in seiner freien Zeit Mosaikkunstwerke.

Er ist handwerklich mit einer Liebe zum Detail, freiheitsliebend und sehr ausdauernd- mit einer multitalentierten Ehefrau an seiner Seite, die ihn inspiriert hat über seinen bisherigen Horizont hinaus zu schauen, um Dinge selber zu kreieren, die ihm und anderen Freude bereiten.

Seine DNA enthält Gaben seiner Vorfahren, die nicht nur seinen Beruf als Handchirurg geprägt haben. Da sind z.B. das handwerkliche Geschick meines Vaters als Bauingenieur, gepaart mit einer künstlerischen Liebe zum Detail seiner Großmutter als Kunststickerin.

Nach einer sehr leistungsorientierten Kindheit, einem zeitintensivem Studium mit Arbeiten in der Zellforschung, einer schweren Krebserkrankung sowie schmerzhaften persönlichen Rückschlägen ist sein Leben jetzt komplett transformiert. Unter dem starken künstlerischen Einfluß seiner Ehefrau Sonja Kreisel lernte er nicht mehr nur zu funktionieren, sondern selber zu kreieren und damit, dass was in seinem Herzen ist freizusetzen.

Die dreidimensionale Form der Mosaikplastiken bedeutet für ihn Lebendigkeit, etwas zum Anfassen und persönliche Kommunikation. Über die verschiedenen Muster, Ornamente und die Farbkomposition erhält die Plastik ihren individuellen Charakter. Sie vermittelt jeweils eine bestimmte Weisheit, die Gott über seine Schöpfung mitteilen möchte. Es ist seine Zusage zur Überwindung von Altem, zu Freude und siegreichem Neuanfang. Die Mosaiksteine sind wie einzelne Brillanten, die jeder für sich ihren ganz besonderen Platz auf der Plastik haben, wie wir Menschen in der Welt. In ihrer Gesamtheit und Zusammenwirken bestimmen sie jedoch erst den Charakter des Werkes, dann seine Richtung. Erst mit dem Ende des Werkes, meist mit der letzten Fuge wird die Kernaussage erkennbar. Die Herstellung einer Mosaikplastik verlangt viel Ausdauer und lässt mir Zeit, um mit Gott darüber ins Gespräch zu kommen.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Die Tiere in ihrer extravaganten Kleidung symbolisieren Neuanfang, Umdenken und Aufbruch. Eine besondere Möglichkeit, die wir gerade jetzt in dieser Zeit haben. Es geht darum, das neue Leben `bewußt´ anzuziehen.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Der neue Bund

Technik: Glasmosaiksteine auf Pappmaché (vorgefertigt)

Format: 45 x 55 x 20 cm

Beschreibung:

Der Elefant trägt ein mehrfach gepunktetes Regenbogenkleid als gigantischer Träger des ‚Neuen Bundes‘. Statt Isolation, neues Leben mit gegenseitiger Achtung und Toleranz. Lasst uns darauf schauen, was uns verbindet und nicht trennt.

 

Titel: Transformation

Technik: Glasmosaiksteine auf Maschendraht und Pappmaché (selbst angefertigt)

Format: 45 x 30 x 20 cm

Beschreibung:

Die Schildkröte trägt auf dem Panzerrücken ein großes Schmetterlingsmotiv als Zeichen der Transformation. Statt persönlicher Entbehrungen und verordnetem Verzicht – neues Leben mit bewußter individueller Entfaltung und Transformation. Jeder Mensch hat einen besonderen Wert, trägt eine ihm gegebene Schönheit und Einzigartigkeit, die ihn lebendig macht und gefördert werden muss.

 

Titel: Ströme in der Wüste

Technik: Keramikmosaiksteine auf Pappmaché (vorgefertigt)

Format: 95 x 40 x 165 cm

Beschreibung:

Die überdimensionale Giraffe ragt hoch über eine Wüste mit breiten Wasserströmen hinaus und ist selber getränkt in ein Kleid voller Wassersprudel und aufquellenden Pflanzenstrukturen.

Statt Resignation und Angst – neues Leben mit dem Mut neue fruchtbare Wege zu gehen, dabei über sich selbst hinaus zu wachsen, die eigene Perspektive zu ändern, um Angst zu überwinden im Wachstum.

 

B-07: Sonja Kreisel

Sonja Kreisel

Malerei

 

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Künstlerisches Motto:

Kunst für Leben in der Freude

Künstlerprofil:

Sonja Kreisel ist eine Mixed Media und Pastell Künstlerin mit Ausdruck und Humor. Geboren 1978 in Frankfurt am Main, schloss sie 1999 ihre Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin am Fremdspracheninstitut in München ab. Danach verschlug es sie mehrere Male nach Brasilien und nach Frankreich und letztendlich nach Schottland. Nach einem kompletten Neustart ihres Lebens im Jahr 2013 in Glasgow, rückte ihre frühe Leidenschaft für die Kunst wieder in den Mittelpunkt und sie begann autodidaktisch ihre Kreativität auszuleben. In 2014 führte sie ihre Berufung als Künstlerin nach Frankreich, wo sie Teil einer künstlerischen Gemeinschaft in der Ardèche in Südfrankreich war. 2017 zog sie schließlich wieder zurück nach Deutschland, um Teil der europäischen Künstlergruppe "Transforming Arts" zu werden, mit der sie bis heute an mehreren Ausstellungen und Veranstaltungen in Deutschland, England und den Niederlanden teilgenommen hat. Die Veranstaltungs- und Ausstellungspause während der Pandemie nutzte Sonja, um am Milan Art Institute eine Ausbildung zur freischaffenden Künstlerin zu machen, die sie 2021 abschloß.

Derzeit arbeitet Sonja Kreisel als freischaffende Künstlerin in ihrem Atelier in Mülheim an der Ruhr, wo sie mit ihrem Mann, ihrem Stiefsohn und ihrem Labradoodle Cookie lebt.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Meine Serie "Wildpferde" symbolisiert die Menschen, die in dieser Zeit aus alten Beschränkungen und Begrenzungen ausbrechen, um neue Wege zu bahnen.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Die Sturmbrecher

Technik: Mixed Media auf Leinwand

Format: 90 x 140 cm

Beschreibung:

Die Wildpferde sind die Menschen, die aus dieser Zeit der Herausforderungen, des Umbruchs und der Isolation hervorbrechen als Hoffnungsträger und Pioniere, mit neuen Ideen und Möglichkeiten, mit Lösungen und kreativen Ideen und nicht gebunden sind an alte Dogmen, Schemas und Beschränkungen. Mutig und mit Kraft stürmen sie voraus und brechen neue Böden, Denkweisen und neue Möglichkeiten auf.

 

Titel: Die Brennenden

Technik: Mixed Media auf Leinwand

Format: 90 x 140 cm

Beschreibung:

Die Wildpferde sind die Menschen, die aus dieser Zeit der Herausforderungen, des Umbruchs und der Isolation hervorbrechen als Hoffnungsträger und Pioniere, mit neuen Ideen und Möglichkeiten, mit Lösungen und kreativen Ideen und nicht gebunden sind an alte Dogmen, Schemas und Beschränkungen. Mutig und mit Kraft stürmen sie voraus und brechen neue Böden, Denkweisen und neue Möglichkeiten auf.

 

Titel: Die Feuerträger

Technik: Mixed Media auf Leinwand

Format: 90 x 140 cm

Beschreibung:

Die Wildpferde sind die Menschen, die aus dieser Zeit der Herausforderungen, des Umbruchs und der Isolation hervorbrechen als Hoffnungsträger und Pioniere, mit neuen Ideen und Möglichkeiten, mit Lösungen und kreativen Ideen und nicht gebunden sind an alte Dogmen, Schemas und Beschränkungen. Mutig und mit Kraft stürmen sie voraus und brechen neue Böden, Denkweisen und neue Möglichkeiten auf.

 

B-08: Munevera Kulin

Munevera Kulin

Malerei

 

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Künstlerisches Motto:

Ohne Farbe ist das Leben langweilig

Bezug des Beitrags zum Thema:

Eine visuelle Darstellung des Neubruchs im Menschen

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Unaufhaltsam

Technik: Acryl auf Leinwand

Format: 120 x 100 cm

Beschreibung:

Ich glaube, dass es in jedem Menschen unentdeckte Talente gibt, die, wenn sie entdeckt und weiterentwickelt werden, fruchtbar sein können. Die unterschiedlichen Farben zeigen die Einzigartigkeit des Menschen. Das unentdeckte Talent ist im Bild schwarz dargestellt. Sobald es zum richtigen Zeitpunkt entdeckt und weiterentwickelt wird, löst sich das Dunkle auf und das Talent kommt zum Vorschein.

 

B-09: Outi Nietosvaara

Outi Nietosvaara

Malerei

 

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Künstlerisches Motto:

Es gibt immer Hoffnung / There is always hope

Künstlerprofil:

Vita

1964 in Finnland geboren

1984-1992 Medizinstudium

2002 Fachärztin für Psychiatrie

seit 2004 psychiatrische Privatpraxis in Turku

Ausbildungen in Psychotherapie, Seelsorge und Kunst

2016 nach Darmstadt umgezogen

2017-2022 Ausbildung Freie Malerei /aKKrea, Ober-Ramstadt

 

Seit 2016 lebe und arbeite ich zwischen Finnland und Deutschland. Ein großer Teil meines Lebens und meiner Arbeit ist, Kunst zu machen. Ich liebe Farben und meine Lieblingsfarbe ist Bunt.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Eine meiner Lieblingsblumen ist die Sonnenblume, die als Thema in allen meinen Bildern auftaucht. In diesem Jahr ist sie aktueller denn je , weil sie auch die Nationalblume der Ukraine ist.

Zuerst war es mir schwierig: Was kann ich malen, wenn mein Kopf voll von der Ukraine ist und mein Herz und mein Geist zu Gott beten und schreien, für sie, für uns, auch für mein Land, denn wir sind gemeinsam darin. Was kann ich malen? Ich kann malen, was in meinem Herzen ist, ich kann meine Gebete in Bilder verwandeln. Und mit jedem Gebet gibt es sicherlich einen Neubruch; denn das Gebet für die Ukraine ist kein Meme, sondern real: Der Schrei zu Gott in großer Not ist ein Samen der Hoffnung und des Lebens.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Angriff

Technik: Acryl und Collage auf Leinwand

Format: 50 x 100 cm

Beschreibung:

Mit diesem Bild habe ich vor zwei Jahren angefangen zu arbeiten: Zuerst ruhige blaue Farben, und dann plötzlich, ich weiß nicht warum, drei rote Linien, wie blutende Wunden. Wer hat angegriffen und warum?
Ich wusste es selbst nicht; das Bild hat mich gestört und es wurde lange Zeit unvollendet liegen gelassen.
In diesem Frühjahr habe ich eine Sonnenblume als Ziel des Angriffs gemalt. Aber darunter befand sich ursprunglich ein Auge: Etwas, das alles sah, was geschah. Deshalb ist dieses Bild auch nicht das Ende der Geschichte.

 

Titel: Seeds of Hope / Samen der Hoffnung

Technik: Acryl und Collage auf Leinwand

Format: 100 x 70 cm

Beschreibung:

Wenn die Zerstörung kommt und die Blumen zu Boden zermalmt werden, was bleibt übrig? In der schwarzen Erde tragen die Samen die Fülle des Lebens. Nach der Nacht kommt der Morgen, und dann erhebt sich das Leben in Vielfachen aus der Erde.

 

Titel: Du wirst nochmal blühen / Sinä kukit vielä uudelleen

Technik: Acryl auf Leinwand

Format: 50 x 70 cm

Beschreibung:

Eine Sonnenblume vor den Ruinen: ein Zeichen der Hoffnung und des Lebens und der Widerstandsfähigkeit

 

Titel: Sound of Silence

Technik: Acryl und Collage auf Leinwand

Format: 80 x 60 cm

Beschreibung:

The war has now left the field, the village, and there is silence.
The words of the prophets, speaking peace, are written on the walls and all over the place. They are the air we have been breathing through the night; that is how we survived.
Green leaves and flowers are growing over the ruins and the abandoned tanks, the petals are raining down like a blessing.

 

B-10: Mayra Pankow

Mayra Pankow

Malerei

 

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Web:  www.mayrapankow.de

Künstlerisches Motto:

Playing with colours – Mit den Farben spielen

Künstlerprofil:

Vita

Bildende Künstlerin, Mixed-Media, Coldwax und Collagen

1956 in Honduras geboren
1975 Graphik-Design Studium
1990 in Deutschland zu Hause
1992 Mit der Malerei begonnen, als ein Ausdruck ihr Liebe zur Natur, den Farben und auch zur Aufarbeitung der kulturellen Unterschiede
1994 freiberuflich tätig mit Leitung von eigenen Malseminaren in Deutschland, in der Schweiz, in Großbritannien, Zypern, Israel, den Niederlanden und in den USA
1999 Eröffnung ihres Ateliers und Galerie in Mülheim an der Ruhr, indem sie bis heute tätig ist mit Malseminaren und Ausstellungen
2016 Leitung der „Gathering of Artisans Europe“, Bad Homburg und Gründung des europäischen Künstlernetzwerks mit gemeinsamen Ausstellungen in Harrogate, UK, und in der Arena in Oberhausen
2017 / 2018   Kooperation mit OM-ARTS Kunstforum
2018 Gründung der Europäischen Akademie der Künste

 

Sie hat regelmäßig Einzel- sowie Gruppen-Ausstellungen in Deutschland und im Ausland. Ihre Werke finden sich in der Schweiz, Israel, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, Belgien, Polen, Zypern, Amerika, Honduras, Guatemala, Kanada und Neuseeland.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Der Bruch I

Technik: Mixed-Media auf Papier

Format: 12 x 12 cm mit Rahmen 25 x 25 cm

Beschreibung:

Ein Zerbruch, ein Umbruch bringt Schmerz und Verlust. Alles wird trüb.
Der Umbruch zeigt sich neu und sucht nach Möglichkeiten.
Sie gehören zu mir, jedes Stück findet einen neuen Platz.
Der Umbruch eröffnet mir Möglichkeiten, neue Wege zu gehen. Ich kann meine Geschichte neu schreiben.

 

Titel: Der Bruch II

Technik: Mixed-Media auf Papier

Format: 12 x 12 cm mit Rahmen 25 x 25 cm

Beschreibung:

Ein Zerbruch, ein Umbruch bringt Schmerz und Verlust. Alles wird trüb.
Der Umbruch zeigt sich neu und sucht nach Möglichkeiten.
Sie gehören zu mir, jedes Stück findet einen neuen Platz.
Der Umbruch eröffnet mir Möglichkeiten, neue Wege zu gehen. Ich kann meine Geschichte neu schreiben.

 

Titel: Der Bruch III

Technik: Mixed-Media auf Papier

Format: 12 x 12 cm mit Rahmen 25 x 25 cm

Beschreibung:

Ein Zerbruch, ein Umbruch bringt Schmerz und Verlust. Alles wird trüb.
Der Umbruch zeigt sich neu und sucht nach Möglichkeiten.
Sie gehören zu mir, jedes Stück findet einen neuen Platz.
Der Umbruch eröffnet mir Möglichkeiten, neue Wege zu gehen. Ich kann meine Geschichte neu schreiben.

 

Titel: Der Bruch IV

Technik: Mixed-Media auf Papier

Format: 12 x 12 cm mit Rahmen 25 x 25 cm

Beschreibung:

Ein Zerbruch, ein Umbruch bringt Schmerz und Verlust. Alles wird trüb.
Der Umbruch zeigt sich neu und sucht nach Möglichkeiten.
Sie gehören zu mir, jedes Stück findet einen neuen Platz.
Der Umbruch eröffnet mir Möglichkeiten, neue Wege zu gehen. Ich kann meine Geschichte neu schreiben.

 

Titel: Das Geheimnis

Technik: Mixed-Media auf Leinwand

Format: 160 x 120 cm

Beschreibung:

Was wird es sein? Alles ist unruhig und ich kann nicht sehen, was vor mir liegt. Aber es ist meine Entscheidung, die Angst vor dem Neuen hinter mir zu lassen und das Geheimnis dessen, was vor mir liegt, mit Vertrauen anzunehmen.
Hier bin ich, Schritt für Schritt, Tag für Tag

 

Titel: Der Umbruch II

Technik: Coldwax und Öl auf Masonite

Format: 100 x 100 cm

Beschreibung:

Offener Himmel, der durchbricht und mir neue Wege gibt, wieder zu sehen und zu hoffen.
Als ich meine Augen aufhebe, brechen neue Möglichkeiten vor mir auf, plötzlich wurden Worte greifbare Realität. Lebenshoffnung und neue Möglichkeiten liegen vor mir. Durchbrechen auf eine neue Art und Weise.

 

B-11: Cornelia Patschorke

Cornelia Patschorke

Malerei

 

Kontakt:

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Web:  www.cornelia-patschorke.de

Künstlerprofil:

Künstlerin und Kunstpädagogin MA

Geburtsstadt und Lebensraum ist München

 

1990-1995 Studium der Kunsterziehung an der Universität München

seitdem als freischaffende Künstlerin tätig

Vielfältige Ausstellungstätigkeit im Raum München, Deutschland und der Schweiz

Angebot von Malworkshops und eigenes Atelier in München

 

Mitgliedschaft im BBK München, Kunstverein Kulmbach und DAS RAD

Bezug des Beitrags zum Thema:

Eine der Definitionen von Neubruch lautet:
„durch Rodung für den Ackerbau nutzbar gemachtes Land“
Mich hat die Frage beschäftigt, wie das für mich aussehen könnte, für uns Menschen, für uns als Gesellschaft.
Ein nutzbar gemachtes Land in mir, in uns? Was ist in mir? Was steckt in uns Menschen?

Ich kam auf das Herz: Mit was ist unser Herz gefüllt? Mit Angst? Oder mit Freude? Sind da Verletzungen? Wunden? Sicherheitsabstände zu anderen Menschen? Haben sich Enttäuschungen abgelagert? Je mehr solcher Ablagerungen es gibt, desto trauriger wird unser Herz und stirbt dabei immer mehr ab.

Wie sieht da ein Neubruch aus – um unsere Herzen sozusagen wieder „nutzbar“ zu machen?
Ein Herz das geheilt ist, ohne Furcht.
Ein Herz das frei ist zu geben.
Ein Herz das frei ist zu empfangen.
Ein Herz das nicht mehr verletzt werden kann.
Ein Herz das einfach nur lieben kann.
Ein Herz das durchspült ist mit echter Liebe.
Ein Herz das sich freut zu leben.

Einen solchen Neubruch des Herzens schafft die überwältigende Liebe Gottes in mir, in uns Menschen, wenn wir das zulassen. Diese Gedanken haben mich beim Malen meiner Bilder bewegt.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Revolution der Liebe I

Technik: Öl auf Leinwand

Format: 80 x 80 cm

Beschreibung:

Pulsierendes Leben

 

Titel: Revolution der Liebe II

Technik: Öl, Kreide auf Leinwand

Format: 80 x 80 cm

Beschreibung:

Zartheit des Lebens

 

Titel: New atmosphere I

Technik: Acryl, Öl, Kreide auf Leinwand

Format: 60 x 80 cm

Beschreibung:

Etwas völlig Neues entsteht

 

Titel: New atmosphere II

Technik: Acryl, Öl, Kreide auf Leinwand

Format: 60 x 80 cm

Beschreibung:

Gestillt werden, Gesättigt. Befriedet.

 

B-12: Juliet-Nina Schulte

Juliet-Nina Schulte

Skulpturen

 

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Künstlerisches Motto:

REISEN IM HERZEN,
HIN ZU DEM WAS DER STEIN WERDEN WILL,
ANKOMMEN IN DER SELBSTVERGESSENHEIT UND
GEMEINSAM ENDEN IN DER OFFENBARUNG ALL DESSEN...

Künstlerprofil:

Vita

Geburtsdatum: 14.02.1961

Freischaffend als Bildhauerin

Assistentin von Bildhauer Guillermo Steinbrüggen, Lübeck; Tätigkeitsschwerpunkte: Organisation von Ausstellungen, Metallarbeiten, Zisilieren von Bronzen, Abformen und Vorbereitung zum Bronzeguss, Steinbearbeitung, Schulprojekte, Kurse für Schüler und Kinderbund, uvm.

Minijob im Theater Lübeck im Malersaal, Tapeziererei

Freischaffend bei BILDAGENTUR BÖTTCHER, Lübeck Branche: Fotografie & Grafik; Tätigkeitsschwerpunkte: Organisation, Graphik, Fotografie

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Veränderung

Technik: Alabaster auf Holzsockel, gemeisselt, geschliffen

Format: 30 x 30 x 35 cm

Beschreibung:

Veränderung dringt durch von innen nach außen und von außen tief ins Innere meines Seins

 

Titel: Umdenken

Technik: Marmor, gemeißelt, coloriert

Format:

Beschreibung:

Alles sortiert sich neu

 

Titel: Durchbrechen

Technik: Kalkstein mit Ton, teilweise coloriert

Format: 25 x 25 x 25 cm

Beschreibung:

Ich lasse mich nicht in Form pressen, strenge mich nicht mehr an, um Konform zu sein.
Jetzt breche ich durch die Mauern.

 

Titel: Vertrauen

Technik:

Format:

Beschreibung:

Zusammenbruch ist auch ein Durchbruch ins Vertrauen

 

Titel: Wandel

Technik: Alabaster auf Holzsockel, gemeisselt, geschliffen, poliert

Format: 10 x 10 x 28 cm

Beschreibung:

Ich bin noch die gleiche und doch nicht

 

Titel: Fingerzeig

Technik:

Format:

Beschreibung:

Manchmal braucht es einen Hinweis zum Aufbruch

 

Titel: Beflügelt

Technik:

Format: 35 x 35 x 100 cm

Beschreibung:

Brich frei, Starte in ein neues Leben, sei beflügelt

 

B-13: Elisabeth Stein

Elisabeth Stein

Malerei

 

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Künstlerisches Motto:

Ich liebe Farben

Künstlerprofil:

Geboren 1959
Verheiratet und Mutter von 4 erwachsenen Kindern, 2 Enkel

Kunst gehörte schon immer zu meinem Leben. Mit Skizzenblock und Stift zogen meine Eltern mit mir als Kind durch Wald und Feld – als Künstler waren sie meine Vorbilder. Mein Vater erschloss uns 4 Kindern die wunderbare Welt der Kunst mit ihren Farben, Formen und Bildern. Beruflich aber führte mich mein Weg in die Krankenpflege, später in die Seelsorge und in die therapeutische Begleitung Drogenabhängiger.

Die Liebe zur reichen Welt der Kunst begleitete mich. Kreatives Schaffen in jeder Form ist mir ein Bedürfnis, begeistert mich und weckt tiefe Lebensfreude. So wuchs nach einer langen Kinderzeit der Wunsch, innere Bilder und Impulse sichtbar zu machen, zu denen Gott mich inspirierte. Ich machte verschiedene Malkurse. 2018 lernte ich Mayra Pankow, Maria Stute, Ruth Truttmann und andere Künstler bei der Kunstakademie in Duisburg kennen. Dabei erschlossen sich ganz neue Perspektiven von künstlerischem Schaffen. Ich glaube zutiefst, dass Gott Kunst benutzt, um sein wunderbares Wesen und seine Liebe in bildhafter Weise Menschen zugänglich zu machen.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Ich freue mich sehr, das erste Mal bei der Darmstädter Künstlernacht dabei zu sein!

Mein Beitrag bedeutet ein Neubruch und Aufbruch in meinem künstlerischen Werdegang.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Lebensbogen – Neubruch – Aufbruch

Technik: Acryl auf Leinwand

Format: 60 x 40 cm

Beschreibung:

Im lustvollen Hantieren mit Farben, Spachtel und Pinsel entstand das Bild. Dreht man es um, erscheint der Regenbogen: für mich schon immer das Zeichen des Neuanfangs, der Hoffnung, der Freude, der Lebensperspektive. Er brilliert am Himmel mit seinen Farben, die begeistern. Frisch gewaschen wie nach einem Regenguss.

Hier ist der Bogen nach oben gerichtet, vom Dunkel ins Helle, der Blick geht ins Licht: Gottes Hoffnungszeichen am Himmel.

 

B-14: Maria Stute

Maria Stute

Malerei

 

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Künstlerisches Motto:

„Als Kind ist jeder ein Künstler, die Herausforderung liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben .“
Dieser Satz von Picasso bewegt mich einerseits dazu, selbst den Pinsel, das Werkzeug, immer wieder zur Hand zu nehmen. Andererseits möchte ich andere ermutigen und sie mitnehmen auf diese künstlerische Reise.

Künstlerprofil:

Vita

Mein Name ist Maria Stute. Ich bin in Bayern geboren und aufgewachsen, seit 1981 lebe ich im Ruhrgebiet. Dort bin ich verheiratet und habe gemeinsam mit meinem Mann Meinolf 4 erwachsene Kinder.

Schon in der Schule war Kunst mein Lieblingsfach, meine kreative Ausbildung habe ich in Salzburg an der HTBLA absolviert.

Gestalten mit Farben, Linien , Worten und Formen hat mir immer Spaß gemacht. Gerade auch mit (meinen) Kindern machte es mir Freude sie zum kreativen Schaffen zu ermutigen, beruflich und privat.

Seit Anfang 2022 kann ich mich nun ganz der künstlerischen Arbeit widmen. In meinem Atelier arbeite ich gerne mit unterschiedlichsten Techniken. Die Arbeit mit Coldwax, Ölfarben und Pigmenten fasziniert mich, weil ich gerne prozesshaft und intuitiv mit den Farben umgehe. Im Mixed Media Bereich liebe ich die Vielfalt der Materialien, Dinge zu entdecken, zu verbinden, Neues auszutesten, und oft überrascht mich das Ergebnis. Collagen in jeder Form sind mein liebstes Ausdrucksmittel, auch einfach nur für mich. Das Zusammenfügen, Überarbeiten, Altes neu verwenden spricht sehr zu mir. All diese Möglichkeiten in der Malerei sind für mich eine Art Gespräch mit dem Bild, eine gemalte Reflektion meiner Gedanken , Emotionen und Erlebnisse. Im kreativen Prozess erlebe ich oft eine Übertragung auf Lebenssituationen und Weltgeschehen.

Mit meinen Bildern möchte ich mit dem Betrachter Inspiration, Veränderung, Mut zum Aufbruch, neue Ideen und Ermutigung teilen. Meine Anregungen kommen oft aus der Natur mit all ihren Farben und Formen. Im Kleinen das Schöne sehen und ein bißchen Himmel auf die Erde bringen …

Ausstellungen

in Arztpraxen, im Autohaus, in Krankenhäusern, im Max-Planck-Institut, in der PVS, beim Kirchentag, bei Kunstmärkten … und wiederholt in der Künstlernacht. Gerne stelle ich Bilder zur Verfügung, aber habe auch eine eigene „kleine Galerie“ in Dortmund.

Workshops

kleine workshops im Atelier , Einzeltutorials, workshops als Teil einer künstlerischen Veranstaltung ( Akademie , Konferenz, Künstlertreffen ) biete ich an.

Gemeinsames Arbeiten in Künstlergruppen wie „ Kairos HeArts“ in Dortmund und „Colourful“ und „Transforming Arts“ in Duisburg eröffnen mir neue Perspektiven und größere Vielfalt.

Kunst ist für mich ein geöffnetes Fenster zum Himmel.

Bezug des Beitrags zum Thema:

„Neubruch“: Das Thema hat genau im richtigen Moment getroffen.
So viele Dinge haben sich in den vergangenen 2 Jahren verändert in uns und in unserem Land, in unserer Welt. Dann hat sich Anfang 2022 auch meine persönliche Situation ganz neu dargestellt.
Zuerst fühlte es sich an wie Zerbruch, das Alte, Gewohnte, Geübte, Geliebte …. war plötzlich weg.
Nach und nach wurde daraus ein Umbruch, in meinen Gedanken und meinen Handlungen, in meiner Kunst.
Und das führt mich zu dem Neubruch.
Etwas Neues entsteht, auch wenn wir es nur schemenhaft erkennen, gerade im kreativen, meditativen Prozess merke ich, wie es sich sortiert, einen Weg bahnt , Schutt zur Seite räumt ….
Ich bin gespannt auf das Neue.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Neubruch …

Technik: Mixed Media mit Tonscherben auf Leinwand

Format: 60 x 50 cm

Beschreibung:

Neubruch …
nur da kann Neubruch geschehen,
wo ich meinen Scherben des Zerbruchs begegne -
sie neu arrangiere.
Sie werden Teil des Umbruchs in den neuen Weg.
Auch wenn er noch unklar vor mir liegt,
es tut sich ein Tor auf in das Neue.

Zerbruch tut weh.
Umbruch schafft Veränderung.
Neubruch schafft den Raum für das Neue.


Raum für das was kommt,
was jetzt für mich dran ist ,
was schon auf mich wartet.
Ich will aufbrechen zu dem,
was vor mir liegt,
mein Feld neu umbrechen und bestellen.
Hoffnung und Zuversicht liegen in der Luft.
Himmlische Pläne werden ins Sichtbare gebracht.
Leid verwandelt sich in Freude .

 

Titel: Alles neu … mutig voran

Technik: Mixed Media auf Leinwand

Format: 70 x 70 cm

Beschreibung:

Das Alte ist vergangen,
es wächst etwas Neues auf :
neue Farben, neue Techniken, neue Komposition …
neue Wege, neue Gedanken, neue Freiheit … .
Ich wage mich vor.
Ich traue mich.
Das Neue soll Raum bekommen.
Altes, Vertrautes, Liebgewonnenes muß erstmal gehen,
dem Neuen Platz gewähren.
Nicht länger halte ich es zurück,
besänftige es,
male es schön,
ich lasse es zu.
Meine Neugierde steigt,
verwandelt sich in Vorfreude,
ich bin nicht allein in dem Neuen.

 

Titel: Frieden nach dem Sturm

Technik: Mixed Media auf Leinwand

Format: 70 x 70 cm

Beschreibung:

Endlich wieder Licht am Horizont-
aus dem Dunkel der vergangenen Tage
wächst allmählich Neues auf.
Die Blätter streben dem Licht entgegen,
Hoffnung bahnt sich den Weg,
Frieden breitet sich aus,
in mir,
in Dir,
in uns ,
und wird zum Gesang, zur Musik, zum Tanz …
befreit zur Freude und zum Aufbruch .
Frieden breitet sich aus :
endlich - unendlich -ewig.

 

B-15: Laura Vanghele

Laura Vanghele

Malerei

 

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Künstlerisches Motto:

be courageous, make mistakes!

Künstlerprofil:

Studium der bildenden Künste und Kunstpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg 2011 bis 2018

Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim ab September 2022

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: coincidence

Technik: Collage – Kunstdruck, Tusche, Foliendruck

Format: 4x 30 x 30 cm

Beschreibung:

Es ist reiner Zufall, dass du dies hier gerade liest und dich mit meiner Kunst beschäftigen darfst. Es ist reiner Zufall, dass du Zeit und Raum, Sicherheit und Muse hast, um dir diese Ausstellung anzusehen. So viele Zufälle bestimmen unser Leben. Wo wir geboren werden, wie wir aufwachsen, Überfluss oder Leid, Frieden oder Kriegsgebiet, Hautfarbe, Geschlecht, Religion. Überleben. Sterben.
Das ganze Leben ist reiner Zufall. Und kann völlig unerwartet in einen Umbruch geraten. Durch Begegnungen mit Menschen. Durch Schicksalsschläge. Durch eine Aneinanderreihung von Zufällen. Und durch jeden BRUCH in unserem Leben entsteht etwas NEUES. Wie ich diesen NEUBRUCH interpretiere, beeinflusst meine Wahrnehmung. Und führt wiederum zu neunen Gedanken und Handlungen, die weitere Neubrüche in Gang setzen. Den Zufall kann ich nicht beeinflussen. Ihm bin ich ausgeliefert. Das Aufbrechen oder Zerbrechen alter Verbindungen ist ebenso unaufhaltsam. Die Natur zeigt uns jedes Jahr, wie Altes zerbricht und Neues aufbricht.
Wie ich diese unaufhaltsamen NEUBRÜCHE bewerte, entscheidet über deren Wirkmacht.
Denke zurück, denke an all die Zufälle. Gibt es nicht vielleicht doch eine Verbindung? Siehst du jetzt nicht viel mehr, als auf den ersten Blick?

 

B-16: Alrun Völker

Alrun Völker

Malerei und Installation

 

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Web:  www.alrunvoelker.com

Künstlerisches Motto:

Lasse das Unsichtbare sichtbar werden durch deine schöpferische Kraft.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Das Wort Neubruch besteht aus zwei Teilen. Etwas das Neu ist - und gleichzeitig gibt es einen Bruch, das heißt es geht auch etwas kaputt. Schon unsere Geburt ist ein Neubruch. Wir kommen aus der geborgenen Umgebung unserer Mutter, im Wasser schwimmend, versorgt. Es fehlt uns an nichts. Doch dann kommt die Geburt, der Bruch. Wir müssen Atmen, wir werden nicht mehr mit der Nabelschnur versorgt, wir müssen lernen, neue Beziehungen einzugehen und selbstständig zu werden. Unser Leben ist voller Brüche. Wir gehen in den Kindergarten ohne die Eltern, wir lernen viele Menschen kennen und verabschieden uns wieder. Wir werden erwachsen und sorgen für uns selbst. Wir lernen Partner kennen und vielleicht bekommen wir selbst Kinder. Und am Ende unseres Lebens steht wieder ein Bruch. Unser Körper wird alt, was passiert mit uns? Gibt es mehr als unseren Körper? Werden wir, wenn wir sterben, wieder einen Neubruch erleben? Wird unser Leben, wie bei der Geburt, auf eine andere Weise weiter gehen, von der wir keine Ahnung haben?
Neben all den äußeren Umständen, die uns Veränderungen und Brüche im Leben abverlangen, gibt es natürlich auch das, was in uns passiert. Wir haben im Laufe unseres Lebens verschiedene Lebenseinstellungen erlernt und bilden uns Meinungen zu bestimmten Themen. Aber oft ändern wir diese Meinungen oder sehen durch Entwicklungen, zum Beispiel auch im Bereich der Umwelt, unsere Meinungen und unser Verhalten in Frage gestellt. Manchmal sind wir durch Schicksalsschläge herausgefordert und müssen mit dem Verlust von Menschen umgehen lernen.
Man könnte meinen, wir sind den Neubrüchen unseres Lebens ausgeliefert.
Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass nicht jeder mit den Erlebnissen gleich umgeht. Es gibt Menschen, die werden unglücklich und depressiv, weil sie zum Beispiel einen Partner oder ein Kind verloren haben. Aber es gibt auch Menschen, die trotzdem lebensfroh und glücklich sein können, obwohl sie viel erlebt haben.
Wir können also durch unsere Einstellung, unseren Glauben auch in den Brüchen etwas neues Schaffen, etwas Schönes, etwas das uns stark macht und verändert.
Wir sind mit all diesen Neubrüchen und Umbrüchen auch nicht allein. Wir können mit anderen reden und uns Hilfe suchen.
Den Boden für die Neubrüche müssen wir, glaube ich, selbst bereit machen, also bereit sein, etwas Neues zu wagen.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Neubruch

Technik: Eitempera auf Leinwand

Format: 90 x 60 cm

Beschreibung:

Dieses Kunstwerk beschreibt für mich einen Neubruch. Ich habe während meines künstlerischen Prozesses das Kunstwerk mehrmals gedreht. Das Bild wurde dadurch neu. Ich bekam eine andere Sicht und gab Dingen eine neue Bedeutung. Die Perspektive, meine Perspektive, hat sich verändert. Wenn wir unseren Blickwinkel oder unsere Meinung verändern, dann verändert sich auch unsere Wahrnehmung. Wir sehen etwas Schönes was vorher vielleicht bedrohlich gewirkt hat. Es entwickelt sich etwas Neues, was wir uns nie vorstellen konnten. Dieses Kunstwerk soll dazu anregen, einmal anders zu sehen. Was man glaubt zu wissen einmal zu hinterfragen. Die Perspektive eines andern einzunehmen. Veränderungen müssen oft erst zugelassen werden, um Ihre Wirkung zeigen zu können. Diese Neubrüche, die bei uns entstehen, sind so individuell wie diese Kunstwerke und können nur durch und in uns entstehen.

 

Titel: Zeit für Neubruch

Technik: Eitempera auf Leinwand

Format: 105 x 65 cm (mit Spiegeln: 165 x 125cm)

Beschreibung:

Das Ziel dieser Installation ist es, dem Betrachter die Möglichkeit zu geben, sich selbst im Spiegel zu betrachten. Während man um das Kunstwerk herumläuft, sieht man ganz unterschiedliche Blickwinkel von sich in den Spiegeln. Wir sehen oft ein bestimmtes Bild von uns, aber ist es das, was andere sehen und vor allem ist es so, wie wir wirklich sind? Haben wir nicht oft ein verzerrtes Bild von uns gefärbt, von der Meinung unserer Mitmenschen über uns oder der schlechten Meinung von uns selbst?
Das Kunstwerk ist mein persönlicher Neubruch, es hat mir viele Dinge gezeigt und mich innerlich erneuert. Deshalb möchte ich es mit dem Betrachter teilen und hoffe, dass auch sein Inneres berührt wird und das Kunstwerk viel Freude, Gelassenheit, Freiheit, Kraft und Mut schenken kann für persönliche Neubrüche.

 

B-17: Isabella Weil

Isabella Weil

Malerei

 

Kontakt:

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Künstlerisches Motto:

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint-Exupéry

Künstlerprofil:

Vita

Isabella Maria Weil, geboren 1961 in Darmstadt, Marienhospital. Kindheit bis Abitur in Dieburg. Studium der Soziologie / Vordiplom an Goethe Universität in Frankfurt / Main. Ausbildung zur Logopädin am IFBE in Darmstadt-Eberstadt. Logopädie Praxis in Bad Camberg, Kreis Limburg-Weilburg. Verheiratet seit 1994 mit Hans-Peter Weil, wohnhaft in Idstein. Zwei Kinder: Marius (27) und Valentina (24).

Malerei und Gestaltende Kunst als Hobby – Acryl, Aquarell in Verbindung mit Materialien wie Spachtelmasse, Gips, Textilien, Seidenpapier. Themen sind Eindrücke, innere Bilder und Visionen mitten im Alltag, besonders am Morgen.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Katastrophen Alarm

Technik: Acryl und Gips auf Leinwand. Textilien.

Format: 100 x 70 cm

Beschreibung:

Sexuelle Verbrechen in der Kirche und in der säkularen Welt hinterlassen schwere Schäden an Leib & Seele der gequälten Menschen.

ENTSETZEN HILFLOSIGKEIT VERZWEIFLUNG

Der gegenwärtige Umgang mit dem Thema sogenannter „sexualisierter Gewalt“ in Kirche und Gesellschaft erscheint insuffizient und erfordert einen Neubruch. Darunter verstehe ich ein Umdenken, entschlossenes Handeln bezüglich Aufklärung der Verbrechen, konsequente Wachsamkeit im privaten und beruflichen Umfeld mit klaren Konsequenzen für die Täter.

Loyalität und Unterstützung gegenüber den Opfern sexueller Verbrechen. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ – So steht es im Artikel 1 des Grundgesetzes in Deutschland. Dass die Würde keinem Menschen genommen werden kann – gleich, was ihm widerfahren ist – kann meines Erachtens nur allein der Schöpfer garantieren: Er steht über allem und seine Gedanken sind höher als unsere Gedanken. Mehr noch ist seine Liebe grenzenlos.

Siehe, ich will ein Neues schaffen, es sprosst ja schon. Jesaja 43,19

 

B-18: Damyeong Yoo

Damyeong Yoo

Malerei

 

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Künstlerprofil:

Ich bin in Seoul, Südkorea geboren und habe dort bildende Kunst mit Spezialisierung auf Druckgrafik studiert. 2002 zog ich nach Paris und studierte Visuelle Kommunikation. Nach meinem Abschluss kam ich nach Deutschland und arbeitete zunächst freiberuflich als Illustratorin und Grafikdesignerin. Seit 2018 arbeite ich als angestellte Designerin im Bereich Branding. Währenddessen blieb ich stets der Malerei in verschiedenen Formen verbunden. Meine künstlerischen Schwerpunkte liegen bei Ölmalerei und Kohlezeichnung.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Im Traum begegnete ich einem Fisch, und dies erlaubte mir, neues Land zu finden. In diesem Land dürfen Menschen, deren Seelenachse gebrochen ist, leben und Freude haben, dürfen endlich jemanden lieben.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Sam

Technik: Öl auf Leinwand

Format: 80 x 120 cm

Beschreibung:

Der riesige Fisch in meinem Traum, der kurz vor dem Tod stand, zeigte dabei weder Angst, noch Trauer. Der Schmerz in seinem Körper war intensiv, aber seine Seele war ruhig wie ein Sommerbaum. Ich war überwältigt von der Präsenz des Fisches. Obwohl ich in Freiheit und der Fisch im Aquarium eingesperrt war, fühlte sich der Raum in meinem Herzen erstickend klein an. Indem er mich ansah, erhielt der Fisch ein grenzenloses neues Land in seinem Inneren, während ich das Land meines Herzens dabei verlor, durch ein Gefühl von Schuld. Es dauerte lange, bis ich die Botschaft verstand, die er mir mitteilte. Vielleicht verstand ich auch nicht alles. Aber als ich den Sonnenaufgang sah, verstand ich einen Teil des Schmerzes eines bestimmten Menschen. Und die Begegnung mit dem Fisch erlaubte mir, neues Land zu finden. In diesem Land dürfen Menschen, deren Seelenachse gebrochen ist, leben und Freude haben, dürfen endlich jemanden lieben. Der Fisch hatte mir gezeigt: Auch wenn ich in einem materiellen oder geistigen Gefängnis bin, kann ich immer meinen unbegrenzten inneren Himmel finden.

 

B-19: Sayeh Zahmatkesh

Sayeh Zahmatkesh

Modedesign

 

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Künstlerprofil:

Garn, Nadel, Stoff ....

Der Kontakt der Scherenkante mit dem Stoff und der melodiöse Klang der Nähmaschine meiner Mutter waren viele Jahre lang die beste Musik meines täglichen Lebens.

Ich vermute, ich war 7 Jahre alt, als ich zum ersten Mal mit Nadel und Faden in Kontakt kam, um meiner Mutter zu helfen. Diese Tätigkeiten wurden ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens.

Neben verschiedenen sportlichen Aktivitäten wie Bergsteigen, Volleyball und Tischtennis sowie Englisch und Französisch lernen, an der Universität im Bereich Unternehmensführung zu studieren und im Bereich Friseur eine Ausbildung zu machen und zu arbeiten, war ich immer mit Nähen und Lernen beschäftigt. Zur Vertiefung meiner Fähigkeiten nahm ich an Design- und Nähkursen teil. Als wir nach Deutschland kamen, musste ich in allen Bereichen von vorne anfangen. Als wir erst acht Monate in Deutschland waren, habe ich meine Ausbildung im Bereich Maßschneiderin angefangen. Es war anstrengend, aber angenehm. Ich habe alle Strapazen dieser drei Jahre zielstrebig durchgemacht, um meine Träume zu verwirklichen. Meine Liebe und Leidenschaft für dieses Gebiet sind unbeschreiblich. Ich kann leblosem Stoff Leben einhauchen und mit Kunst und Kreativität aus alten Kleidungsstücken neue und brauchbare Kleidung schaffen. Damit kann ich einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die Erhaltung und Verwendung alter traditioneller Künste ist ein wichtiger Teil meines Berufes.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Meiner Meinung nach beschreibt die Geschichte von Simorgh die heutige Welt. Die Entscheidung, an dieser Reise teilzunehmen, ist für jeden Vogel individuell, aber die Reise nach jedem Auf und Ab fortzusetzen und nach den Enttäuschungen und Nöten des Weges neu zu beginnen, erfordert Einheit und Solidarität. Saadi, der iranischen Dichter sagt: Menschen sind Mitglieder von einem Körper, wie der Vogel Simorgh, der im Namen der Einheit steht, aber sein Körper besteht aus verschiedenen Vögeln. Die Vögel suchten nach einem sagenumwobenen Vogel namens Simorgh, der alles kann, und nachdem sie den Gipfel erreicht hatten, erkannten sie, dass sie bessere Ergebnisse erzielen konnten, wenn jeder von ihnen seine Individualität aufgab und an die Kraft der Einheit glaubte, nämlich wandernd und ausdauernd. Die Strapazen, geliebte Menschen auf dem Weg in die Auswanderung zu verlieren, sind keine Garantie für Besserung und manchmal lohnt es sich nicht, manchmal ist es besser, zu bleiben und wieder aufzubauen, als ein neues Land zum Leben zu finden.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Simorgh

Technik:

Format:

Beschreibung:

Die Konferenz der Vögel


Viele Vögel starben auf dieser Reise. Einige von ihnen wurden aufgrund von Meinungsverschiedenheiten getötet, einige waren fasziniert von der Schönheit und den Wundern auf dem Weg, dass sie die Gruppe verließen.


Schließlich erreichten 30 Vögel den Gipfel, aber die sahen dort niemanden.


Das Einzige, was sie dort sahen, waren sie selbst, 30 Vögel (auf persisch: Simorgh), die viele Probleme durchgemacht hatten, um die Wahrheit zu finden.


Sie erkannten, dass sie selbst die Wahrheit waren und in der Tat ist diese Geschichte eine mystische Geschichte, die besagt:


Selbsterkenntnis ist notwendig, um Gott zu erkennen und die mystische Ebene zu erreichen.

 

B-20: Cornelia Ziemke

Cornelia Ziemke

Malerei und Keramik

 

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Künstlerisches Motto:

Nicht nur Farben, Formen oder die Natur inspirieren mich, sondern viel mehr die Kreativität unseres Schöpfers, Gott selbst.

Künstlerprofil:

VITA

  • Geboren 1967 in Winterthur / Schweiz
  • Ausbildung: Keramikmalerin (MA) / Kunsthandwerk
  • Künstlerische Fortbildung: Acryl, Gipsarbeiten, Mixed Media, Collagentechnik, Aquarell
  • Fortbildung in Traumapädagogik
  • Töpfer- und Malkurse
  • Besondere Malangebote für erschöpfte und psychisch kranke Menschen
  • Töpfer- und Malkurse
    Kunst für Holocaustüberlebende
    Grafische Dienstleistungen
  • Ausstellungen in der Schweiz, Deutschland, Israel und Japan

Bezug des Beitrags zum Thema:

Neubruch setzt sich aus den Wörtern „Bruch“ und „Neues“ zusammen. Träume, Beziehungen, Werte, Beruf, Gemeinde, Gesundheit, Systeme - alles kann zerbrechen. Zerbruch hat immer Auswirkungen auf unterschiedliche Beziehungsebenen: die ganz persönliche, die familiäre, die Zugehörigkeit zu anderen Gruppen und u. U. auch auf weitere Ebenen wie meine Stadt, mein Land oder die Erde.

Krisen sind immer auch Chancen und aus Brüchen kann wunderbar Neues entstehen. Im Prozess sich Gott überlassen - das macht Veränderung möglich. Neues kann aufbrechen, Schönheit durch oder im Zerbruch! Meine keramischen Installationen und Bildern sollen anregen und diese Prozesse sichtbar machen.

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: Tischgemeinschaft

Technik: Acryl, Kaffee und Strukturpaste

Format: 50 x 70 cm

Beschreibung:

Durch Pandemie, Katastrophen, Streit geraten Menschen in Sorge, Ängste und Einsamkeit. Könnte nicht vieles an Not, Streit und Unglück verhindert werden, wenn mehr Verständnis, Dialog und gegenseitige Akzeptanz gelebt würden? Gemeinsam essen und im Gespräch sein ist ein Anfang.

Es gibt die unterschiedlichsten Esskulturen. Dabei ist mir eine auf meinen Reisen besonders aufgefallen: Die „Shabbat-Feier“ in Israel. Er beginnt jeweils am Vorabend (Freitagabend) mit einem gemeinsamen Essen der Familie – doch der Hintergund passt bemerkenswert zum Thema. Mehr darüber in der "Speisekarte".

 

Titel: Wie Phönix aus der Asche

Technik: Keramische Installation,
Ton hell / 25%S / unglasiert / Gold

Format: ca. 65 x 65 cm

Beschreibung:

Selbst aus den Scherben und Brüchen (unseres Lebens?) kann sehr Schönes entstehen.

 

Titel: Lauf des Lebens

Technik: Keramische Installation, Ton hell / 25%S / unglasiert

Format: 60 x 60 cm

Beschreibung:

Wir alle kennen Höhen und Tiefen in unserem Leben. Ziele werden erreicht und es fühlt sich alles „rund“ an. Doch Überforderung in Beruf und Familie, Umstände und Schicksalsschläge können aus einem guten Verlauf im Leben ein Leben im „Hamsterrad“ machen.
Stopp - Hinsehen - Routine durchbrechen - Durchatmen - Besinnen - Aufatmen - Entscheidungen fällen. Nur so kann ein Neubruch, ein Richtungswechsel geschehen.

 

Titel: Alles NEU

Technik: Acryl, Kaffee und Licht

Format: 20 x 60 cm

Beschreibung:

Unserem Schöpfer ist nichts unmöglich.

 

D-01: Werner Geischberger

Werner Geischberger

Lyrik und Gitarre

 

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Künstlerprofil:

VITA

  • Jahrgang 1965
  • Verheiratet, zwei erwachsene Kinder
  • Berufliche Ausbildung zum Dolmetscher und Übersetzer
  • Seit über 40 Jahren Instrumentalmusik / Songwriting / Lobpreis …
  • Ca. 1990-2010 Organisation einer Crossover-Künstlergruppe im kirchlichen Rahmen; Durchführung zahlreicher Kunstabende, Workshops etc.
  • Aus dem Schreiben für andere erwuchs die Leidenschaft zum eigenen Schreiben: mehrere Theaterstücke, ein Musical, zahlreiche Kurzgeschichten und Poetry-Texte
  • Seit 2018 verantwortlich für das Künstlernetzwerk "OM Arts in Deutschland" und mitverantwortlich für die Künstlerkonferenz "Kunstforum" in Mosbach (Baden-Württemberg)
  • Seit 2018 vermehrt eigene Werke im Bereich Acrylmalerei
  • 2019 Veröffentlichung des ersten Kurzgeschichtenbuchs "Durchlicht"
  • Vorträge, Seminare und Künstlertreffen, digital und in Präsenz, sowie Präsentation von Poetry-Texten

Bezug des Beitrags zum Thema:

Wenn in einem Acker neue Furchen gezogen werden, ist dies zunächst einmal Arbeit, oft sehr mühsame Arbeit, bei der Ausdauer gefragt ist. Aber für das Wachstum von etwas Neuem ist sie unerlässlich. Da ich selbst mehrmals im Leben eine starke Neuausrichtung meiner beruflichen und künstlerischen Tätigkeit erlebt habe, kann ich das Furchenziehen und Neueinsäen sehr gut nachempfinden - wie auch dieses seltsame Gefühl, dass Samen erst mal kein Lebenszeichen von sich geben, wenn sie in der Erde liegen. Was trägt, ist die Gewissheit, dass das Neue, dem Plan der Schöpfung folgend, hervorbrechen WIRD.

Mein lyrischer Text beschäftigt sich damit, wie ein Acker überhaupt zur Brache wird, mit dem Gefühl des "Zum-Stillstand-Kommens" und der "Ent-Täuschung". Dann gilt es, den Pflug neu anzusetzen, damit ein neuer Lebenszyklus in Gang kommt.

D-02: Stefan Mann

Stefan Mann

Musik

 

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Künstlerprofil:

Vita:

Stefan Mann studierte Kirchenmusik an der Hochschule für darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seit 2000 ist er Kirchenmusiker in Darmstadt-Eberstadt und dort für die Musik der Ev. Christuskirchengemeinde und der Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde zuständig. Regelmäßig ist er mit verschiedensten Orgelprogrammen zu hören. Weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind der Eberstädter Gospelchor und die Kinderchöre der evangelischen Gemeinden.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Neubruch in der gemeinsamen Performance mit Ulrike E Sticher im Rahmen der Finissage

In unserer Performance lassen wir den Besucher hören, sehen und miterleben, wie sich ein Neubruch anhören und anfühlen kann. Das Zusammenspielen und Wirken von Musik und Malerei geschieht hierbei in einem sichtbaren Dreiklang. Ulrike E Sticher arbeitet und malt in einer bestimmten Abfolge auf drei Leinwanden. Im gemeinsamen Performen kann der Beobachter auf der ersten Leinwand das Erobern von Land, also einen "Neubruch"erleben, auf der Zweiten das zarte Wachsen und auf der Dritten das Aufblühen. Stefan Mann und Ulrike E Sticher gehen in ihrem Miteinander aufeinander ein, was bedeutet, dass sie sich in ihrem Zusammenspiel in der Führung abwechseln und auch in einen Dialog miteinander eintreten.

D-03: Marco Michalzik

Marco Michalzik

Lyrik

 

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Künstlerisches Motto:

Schönheit liegt im Auge des Beachters

Künstlerprofil:

Vita

Marco Michalzik (Jg. 1985) aus Marburg ist ein deutschsprachiger Spoken Word-Künstler, Lyriker und Songwriter. Seine Texte erschienen auf zahlreichen Buch- und Musikveröffentlichungen. Mit dem Musiker und Produzenten Manuel Steinhoff entwickelte er das Projekt #poetrymeetsbeats - eine Symbiose aus gesprochenen Texten und live gespielten elektronischen Beats. Gemeinsam mit dem Musiker Jonnes hostet er den Podcast „Art & Weise” und ist Workshopreferent für Themen wie Kreatives Schreiben, Spoken Word und Spiritualität. Zuletzt erschien sein erster Gedichtband „Alles wird ein bisschen anders“ im Lektora Verlag.

 

Veröffentlichungen

Alles wird ein bisschen anders (Buch) - 05/2021 - Lektora Verlag
Insomnia (EP) - 06/2020 - recordjet
Ikarus (CD) - 11/2018 - recordjet
Wunschlos oder glücklich (Buch) - 02/2016 - Gabriel Verlag
Heute ist morgen schon gestern (Hörbuch) - 08/2016 - Gerth Medien
Der obdachlose Gott (Hörbuch) - 01/2015 - Gerth Medien

 

Bilder und Beschreibungen der Werke:

 

Titel: NEUBRUCH

Technik: Lyrik-Plakat-Print

Format: DIN A1

Beschreibung:

Das Gedicht entstand im Rahmen der Brainstorming-Phase zum Titel der Künstlernacht 2022. Und auch wenn man die Bedeutung eines Gedichts nicht überstrapazieren sollte, weil letztendlich jede lesende oder hörende Person etwas ganz anderes, eigenes darin findet, würde ich sagen: Dieses Gedicht handelt vom trotzigen Mut auch in Brüchen und Umwegen Neues zu wagen. Im Ende das Potenzial eines Anfangs zu sehen. Auch wenn das oft schwer ist und wehtut. Frei nach dem Satz von Friedensreich Hundertwasser: „Die gerade Linie ist gottlos…“

Das Gedicht wird umrahmt von der losen Übersetzung eines Zitates des Dichters und Songwriters Leonhard Cohen: „There’s a crack in everything, that’s how the light gets in.“

Das Gedicht ist als Poetry-Print zu sehen und auch als vom Künstler gesprochene Spoken Word-Aufnahme während der Künstlernacht zu hören.

 

D-04: Ralf Simon

Ralf Simon

Musik

 

Kontakt:

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Web:  www.musik-ralf-simon.de

Künstlerisches Motto:

Musik verbindet wie kaum ein anderes „Medium“ Menschen aller Kulturen, gesellschaftlicher Schichten und Alters.

Künstlerprofil:

Ralf ist heute Multi-Instrumentalist und Sänger.

Er wurde schon früh von seinem Vater an die Musik herangeführt. Nach einer Kinder-Klarinette und einem Kinder-Saxophon, deren Klappen zur Vereinfachung dieselbe Farbe wie der zugehörige Kopf der Noten hatten, wechselte er bald auf die Melodika, womit er bereits im Kindergarten seinen ersten Auftritt hatte und stolz in der Zeitung zu lesen war : „Ein Junge spielte sogar auf der Flöte !“

Nachdem ihm der Vater die ersten Klaviertöne beigebracht hatte, belegte Ralf in diesem Fach zunächst die Jugend-Musik-Schule in Darmstadt und wechselte danach auf das Konservatorium, wo er von dem bekannten Pianisten Peter Schmalfuss unterrichtet wurde und Preise bei den Wettbewerben "Jugend musiziert" errang.

Im Selbststudium brachte er sich in dieser Zeit dann auch auf Vaters Orgel das Keyboardspielen bei, damals noch üblich mit zusätzlicher Fußpedal-Tastatur.

Später kam das Fach Klarinette hinzu, ebenfalls am Konservatorium Darmstadt. Auch hier errang er während seiner ebenfalls 10jährigen Bläserausbildung Preise bei "Jugend musiziert“.

Früh trat er bei Familienfeiern in kleiner "Oberkrainer-Besetzung" zur Darbietung des ein oder anderen Ständchens auf.

Nachdem dieses Ensemble schließlich zur 5-Mann-Kapelle herangewachsen war, Ralf sich aufbauend auf seinen Klarinetten-Kenntnissen das Teneor- und Alt-Saxophon-Spielen beigebracht hatte, zu singen begann, und das Repertoire nun auch moderne Tanzmusik umfasste, bekam er sein erstes öffentliches Engagement zur musikalischen Gestaltung eines Feuerwehrfestes.

Von nun an spielte er als Bläser, Sänger und Keyboarder in wechselnder Besetzung in verschiedenen 4- bis 6-Mann-Kapellen.

Später machte er sich auch erstmals als Alleinunterhalter "Ralf and his 1-Man-Band" selbständig, wobei er danach zusätzlich mit Sängerin bzw. Schlagzeuger als Duo oder Trio "Nightbirds" buchbar wurde.

Als weiteres Instrument wurde ein Weihnachtsgeschenk in Form einer Panflöte zu seiner Passion, womit er regelmäßig sein Publikum verzaubert. Die ein oder andere Karibikreise begeisterte ihn zunehmend für die dort heimischen Rhythmen. So kam es, dass er von dort bald eine Steeldrum mitbrachte, die er heute ebenfalls gekonnt bei seiner Karibik-Einlage einsetzt.

Die Begeisterung für Exotisches und Ausgefallenes lies ihn ebenfalls noch das Spielen der Okarina, einer Porzellanflöte, erlernen.

Nachdem zwischenzeitig sein Saxophonsatz durch das kleinste und am höchsten klingende Sopran-Saxophon erweitert wurde, bestehen weitere Instrumentenzuwächse aus einem Didgeridoo, dem mittlerweile weltbekannt gewordenen uralten Instrument der australischen Ureinwohner, und einer Navajo-Flöte, die er bei einem Besuch des gleichnamigen Indianerstammes in Arizona/USA erwarb.

Auch der afrikanische Kontinent ist mittlerweile durch eine Djembe vertreten, einer stehenden Handtrommel, der Ralf passend zu rhythmisch betonten Musiktiteln gekonnt Töne entlockt, die diesem Instrument kaum anzusehen sind.

Als weitere Gags kommen etwa die Kalimba (Afrika), die Treschtschotka (Russland) oder die Maultrommel zum Einsatz.

So ist es heute ein weitgehendes Alleinstellungsmerkmal, dass Ralf seine Zuhörer mit mehr als einem Dutzend Instrumenten in einer kaum zu überbietenden klanglichen Abwechslung mitreißt. Dank seiner Stimmlage wagt er sich auch an außergewöhnliche Titel, etwa von Michael Jackson oder Andrea Bocelli, die man wohl eher selten von einem Allround-Musiker live geboten bekommt.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Während ich das „musikalische Feld“ über viele Jahre hinweg fast ausschließlich kommerziell „beackerte“, brachten die beiden letzten Jahre einen „Umbruch“ hin zu einer fast reinen „Bestellung“ auf gage-freier Basis und damit Gestaltung von Benefiz-Veranstaltungen. So wurden bereits öffentliche Flashmobs sowie reine Tanzveranstaltungen oder gar Wohnzimmer-Konzerte auf gemeinnütziger Spendenbasis organisiert.

Dabei zeigt sich, dass mit diesen Auftrittsformaten noch viel mehr gemeinsame Freude zwischen Publikum und Künstler erzeugt werden kann. Ein echter „Neubruch“ !

D-05: Ulrike E Sticher

Ulrike E Sticher

Malerei und Installation

 

Kontakt:

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Web:  www.sticher.de
Instagram:  @ulrikesticher

Künstlerisches Motto:

Ein Kunstwerk ist der durchdachte und geplante oder der intuitive und spontane Gedankengang eines Künstlers; sie gehen entweder unabhängige Wege oder nicht selten auch Hand in Hand.

Künstlerprofil:

Persönliche Biografie:

  • 1962 in Neustadt an der Weinstraße geboren
  • seit 1984 verheiratet, Kinder und Enkelkinder
  • 1980 bis 1988 Krankenschwester, gearbeitet in den Bereichen Intensiv, Innere Medizin, Psychatrie
  • 1992 - 1997 Auslandsaufenthalt in den USA
  • 1995 - 1997 Schülerin von Daniel Keller und Leslie Masters, USA
  • 1998 - 2001 Schülerin von Matthias Will und Norbert Härtl, DE
  • 2003 -2011 Familienpause
  • seit 2014 kuratorische Leitung der Künstlernacht, DA
  • 2015 Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzende von K im Fluss e.V.
  • 2017 - 2019 Kooperation mit OM-ARTS Kunstforum
  • 2019 Gründung der Künstlergruppe Polyptychon
  • 2020 Eröffnung des Kunstraum Backstube in DA, Atelier, Galerie, Projektraum
  • seit 2021 künstlerische Leitung in der Praxis Fachinternisten - Aschaffenburg

Ausstellungen in USA, Großbritanien, Niederlande, Schweiz, Deutschland

Werke in USA und Deutschland

 

Live malen (Auswahl):

seit 2014 in USA, Großbritanien, Schweiz, Deutschland
2019/2020/2022  gemeinsam mit Stefan Mann, Kirchenmusiker

 

Auftragsarbeit im öffentlichen Raum:

2017 künstlerische Neugestaltung des Aussegnungsraums im Altenpflegeheim An den Platanen von "Mission Leben", Neu-Isenburg

 

Werke im öffentlichen Raum:

Objekt HIMMELSLEITER, Evangelisch-methodistische Kirche, Christuskirche Frankfurt

Gemälde ZUHAUSE IN RAUM, ZEIT UND EWIGKEIT, Altenpflegeheim An den Platanen von "Mission Leben", Neu-Isenburg

Bezug des Beitrags zum Thema:

Persönliche Gedanken zum Thema "Neubruch":

Ein Experiment ist für mich - und damit wird diese Performance ein direkter, live erlebbarer Neubruch - das Arbeiten mit Gartenwerkzeug an der Leinwand. Wie wird es funktionieren? Wird es funktionieren? Sich ein Land urbar zu machen bedeutet Anstrengung, schmerzt mitunter, ist ein Ausprobieren und Lernen. Es fordert von mir Vorstellungskraft, Entschlußfreudigkeit, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen, vielleicht muss ich auf dem Weg der Urbarmachung sogar Opfer bringen. Ein Neubruch ist wie ein Weg ins Ungewisse. Ich habe eine Vorstellung von dem, was mich erwarten könnte bzw. von dem, was ich denke, dass daraus wachsen wird, aber eine Sicherheit habe ich nicht. Es werden mich gute Überraschungen finden und hoffentlich nur Gute. Neubruch bedeutet für mich Abenteuer leben. Einen Schritt wagen ins noch Ungewisse. Ich nehme meinen Mut zusammen und wage etwas Neues. Im Neubruch lerne ich, mutig zu lernen und Versagen und eigene Grenzen nicht zu fürchten, sondern sie in diesem Prozess zu umarmen und als einen Teil meines Lebens zu akzeptieren. Ich erlaube mir, mit meinem ganzen Sein und all meinen Sinnen, meinem Können und Nichtkönnen zu sein und meinen Arbeits-, Lebens- und Erfahrungsfeldern sich zu weiten und zu vergrößern, zu ergänzen und zu korrigieren.

 

Neubruch in der gemeinsamen Performance mit Stefan Mann im Rahmen der Finissage

In unserer Performance lassen wir den Besucher hören, sehen und miterleben, wie sich ein Neubruch anhören und anfühlen kann. Das Zusammenspielen und Wirken von Musik und Malerei geschieht hierbei in einem sichtbaren Dreiklang. Ulrike E Sticher arbeitet und malt in einer bestimmten Abfolge auf drei Leinwanden. Im gemeinsamen Performen kann der Beobachter auf der ersten Leinwand das Erobern von Land, also einen "Neubruch"erleben, auf der Zweiten das zarte Wachsen und auf der Dritten das Aufblühen. Stefan Mann und Ulrike E Sticher gehen in ihrem Miteinander aufeinander ein, was bedeutet, dass sie sich in ihrem Zusammenspiel in der Führung abwechseln und auch in einen Dialog miteinander eintreten.

D-06: Robert Thomason

Robert Thomason

Musik

 

Kontakt:

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Facebook:  RobertThomasonMusic

Künstlerisches Motto:

Music is a spoon that can deliver medicine or poison.
The poison corrupts and kills.
The medicine is the WORD that can heal the eternal soul.
—R. Thomason


Die Musik ist ein Löffel, mit dem man Medizin oder Gift verabreichen kann.
Das Gift korruptiert und tötet.
Die Medizin ist das WORT, das die ewige Seele heilen kann.
—R. Thomason

Künstlerprofil:

Vita

Robert Thomason, ein studierter Musiker aus der nähe von Los Angeles, Kalifornien, lebt seit 1990 in Deutschland ... genauer gesagt im Darmstädter Raum. Robert hat seit seinem 12. Lebensjahr Bühnenerfahrung. Nach seinem Universitätsabschluss in Musik, speziell als Sänger, Komponist, und Chordirigent, führte ihn sein Lebensweg durch verschiedene Rockbands und zahlreiche Tourneen auf drei Kontinenten. Er trat in den letzten Jahren vor allem als Solo-Interpret auf. Er ist auch schon, u.a., in der Vorgruppe auf der selben Bühne vor der Hauptattraktion, die bekannte Jazzsängerin Ella Fitzgerald, aufgetreten. Seit Beginn seiner Solokarriere hat er zwei Solo-Alben mit eigenen Kompositionen herausgebracht, ein Swing und Jazz Demo in voller CD-Länge, diverse demo CDs für die verschiedene Coverbands und arbeitet zurzeit an weiteren Soloprojekten.

Bezug des Beitrags zum Thema:

Diese Lieder, die ich singen werde, sind zum Teil bekannte Stücke wie auch Originalstücke von mir. Alle, aber, wurden dafür ausgesucht bzw. von mir geschrieben um gute Nachricht und eine geistliche Atmosphere an den Hörern zu bringen.

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